Offene Haufen – NGC 6791 und NGC 6819

Heute Nacht waren mal zwei offene Sternenhaufen fällig. Optisch sehen sie eher für mich wie sehr lockere Kugelhaufen aus. Der Wettergott war auch nett. Erst kurz vor Sonnenaufgang kamen die Wolken. Hat alles gepasst. Die Transparenz war nicht optimal, aber für die beiden hat es gereicht.

Aufgenommen mit dem Skywatcher 130/650 PDS und der EOS 1100D

25 x 300 Sekunden ISO800
NGC 6791 – 25 x 300 Sekunden ISO800
NGC 6819 - 25 x 180 Sekunden ISO400
NGC 6819 – 25 x 180 Sekunden ISO400

Der Mond und Jupiter waren gestern Abend auch dabei, aber die Bilder muss ich noch bearbeiten. Im nächsten Beitrag dann 😉

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3 Gedanken zu “Offene Haufen – NGC 6791 und NGC 6819

  1. Das sind sehr schöne Aufnahmen.

    Da ich derzeit mit iPhone unterwegs bin, kann ich ja „nur“ Mond, Sonnen- und Planetenaufnahmen machen.

    Ich habe aber neue Okulare (Baader Hyperion), wo Fassungen für Adapter zu Spiegelreflexkameras eingearbeitet sind. Da wir solch eine im Fundus haben, bräuchte ich nicht mehr viel Geld dafür ausgeben.

    Was müsste ich bei Verwendung einer „normalen“ DSRL beachten? Bei den umgebauten Astrokameras sind doch speziell Filter eingebaut, z.B. IR Sperrfilter? Solche Filter kann man doch separat kaufen und im Okular einsetzen?

    Was ich schon aus Zeiten der USB-Astrokamera habe ist ein Klappspiegel. Da kann ich Kamera auf Okular und ein weiteres Okular gleichzeitig anbringen. Damit ist es möglich das Objekt genau mit dem einen Okular zu zentrieren und fokussieren, so dass es auch im Okular mit Kamera zentriert und fokussiert ist.

    1. Hi! Eigentlich kannst Du jede DSLR nehmen. Empfehlen würde ich aber Canon, da diese von vielen Tools unterstützt werden. APT zum Beispiel. Eine modifizierte Kamera ist eindeutig besser, weil sie viel empfindlich auf Rot reagiert. Gerade wenn Du mal planen solltest mit Schmalband (H-Alpha, OIII, SII) zu arbeiten, ist das von großen Vorteil. Ansonsten brauchst Du eigentlich nicht viel beachten. Das Teleskop ist einfach nur Dein Objektiv. Einen Adapter besorgen (T2 oder 2 Zoll) und schon kann es losgehen. Der große Unterschied zur normalen Fotografie liegt hauptsächlich in der extrem langen Belichtungszeit und der damit zusammenhängenden Nachführung. Die ist die große Herausforderung neben der späteren Bildbearbeitung. Es gibt Filter für Fotografie und zur visuellen Beobachtung. Das solltest Du unbedingt getrennt betrachten. Die fotografischen Filter sind in der Regel einfach viel zu schmal um auch visuell genutzt zu werden. Umgekehrt ginge es, aber da würdest Du wieder viel verschenken, weil die zu viel durchlassen. Fang am besten ohne Filter an. Vielleicht einen Breitbandfilter um die Lichtverschmutzung zu unterdrücken. Die kannst Du auch visuell nutzen. Der UHC-S von Baader ist da eine gute Wahl in meinen Augen. Mit Klappspiegel habe ich nie gearbeitet, da ich das Teleskop beim Fotografieren nur dafür dann nutze. Ich richte das Teleskop einmal den Abend ein und dann kommt die Kamera rein und los geht es. Das Zentrieren mach ich immer über Probeaufnahmen. Aber in der Regel arbeitet das Goto so genau, dass ich das Zielobjekt genau im Zentrum habe.

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