Orionnebel (M42), Pferdekopfnebel (B33) und der Flammennebel (NGC 2024)

B33 und NGC2024 (Ausschnittsvergrößerung und nochmal etwas nachbearbeitet)
B33 und NGC2024 (Ausschnittsvergrößerung und nochmal etwas nachbearbeitet)

Nur für Euch habe ich mir gestern bei -10° die Finger ab gefroren. Auch der Liter Glühwein, welcher durch meine Adern floss, konnten mich nicht überzeugen nach 3 Stunden weiterhin draußen zu bleiben. Das war letzte Nacht wirklich eisig draußen.

Auch wenn ich nicht das nötige Equipment habe, um ein gutes Bild vom Pferdekopf zu machen, wollte ich es wenigstens mal versuchen ihn andeutungsweise zu fotografieren. Die Entscheidung fiel aus das 135mm Objektiv. Bei dieser Brennweite schaffe ich wenigstens länger zu Belichten. Was mir aber in diesmal klar geworden ist, ist das meine Polhöhenwiegenkonstruktion  nicht das wahre ist. Die ganze Konstruktion ist doch arg wacklig und das Einnorden klappt nie wirklich richtig gut. Einscheinern wollte ich auch nicht, da ich nicht den klaren Himmel damit vergeuden wollte. Aber sobald absehbar ist, dass CS keine Ausnahme mehr ist, werde ich es dann versuchen.

Equipment war:

  • Canaon EOS 1100D (nicht modifiziert)
  • 135mm Objektiv
  • LCM-GoTo auf Polhöhenwiege.
  • Es wurden 45 Bilder gestackt. Belichtungszeiten von 30 bis 120 Sekunden. ISO 400 bis 800. Darks und Frames habe ich vergessen, da mir um 23:30 Uhr echt die Finger weh taten. Ich habe einfach jeweils drei alte Bias und Darks genommen.
  • Belichtungszeit insgesamt bei rund 70 Minuten
M42(Ausschnittsvergrößerung und nochmal etwas nachbearbeitet)
M42(Ausschnittsvergrößerung und nochmal etwas nachbearbeitet)

Was mich geärgert hat war die Lichtverschmutzung. Die untere hälfte des Bildes hatte bei der Bildbearbeitung plötzlich einen wunderschönen Rotstich. Ich habe dann mit zig Layern gearbeitet und die Bereiche um B33 und M42 freigestellt und separat bearbeitet. Im Endeffekt ist das Bild ein ziemliches Gebastel. Nicht eigentlich das, was ich will, aber sobald ich den Pferdekopf und den Flammennebel mehr herausheben wollte, war der Rest des Bildes einfach nur zum kotzen und eher ein Klagebild gegen die Lichtverschmutzung.

Viel ist nicht zu erkennen vom Pferdekopf, nur andeutungsweise. Aber für den ersten Versuch bin ich eigentlich sehr zufrieden. Vielleicht ein kleiner Ansporn an die, die auch nicht High-Tech haben um zu fotografieren, aber es immer mal versuchen wollten und sich nie getraut haben

M42, B33 und NGC 2024 mit 135mm
M42, B33 und NGC 2024 mit 135mm
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